Barrierefreiheit

Barrierefreiheit meint sowohl die Kommunikation als auch die Zugänglichkeit von Gebäuden und Räumen sowie die Nutzbarkeit der Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs für Menschen mit Behinderung.

Was für diese Barrierefreiheit zu berücksichtigen ist, vermittelt u. a. der Barriere-Check.

Die Wirtschaftskammer Österreich und der ÖZIV Bundesverband, Interessenvertretung von und für Menschen mit Behinderungen, entwickelten den barriere-check als Service für Unternehmen. Wie Veranstaltungen angelegt sein sollten, damit sie barrierefrei sind, zeigt der Barriere-Checker des Wohlfahrtsverbandes Hessen, den die ÖAR (Österreichischer Behindertenrat / Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation) als Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs auf der Homepage anbietet.

Barrierefreiheit ist laut Wirtschaftskammer „eine Herausforderung und eine Chance für die Wirtschaft“. Sie bietet dazu Basisinformationen an, denn Waren, Dienstleistungen und Informationen, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, sollen barrierefrei angeboten werden.

Die Dienste und Angebote der Informations- und Kommunikationstechnologie sollen ebenfalls barrierefrei angeboten werden. Erläuterungen zu den Begriffen und Verlinkungen zu Glossars bietet das Verwaltungs-Wiki. Hinweise dazu erstellte auch das Kompetenznetzwerk Informationstechnologie zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen. Eine gute Übersicht zum Thema Barrierefreie Kommunikation bietet das Magazin INKLUSIV, das vom ÖZIV herausgegebene Magazin für Menschen mit und ohne Behinderungen in seiner Ausgabe 04/2016. Nützliche Hinweise für barrierefreie Kommunikation und die Darstellung von Menschen mit Behinderung bietet die Info-Schnittstelle „Medien und Barrierefreiheit“ des Bundeskanzleramtes.

Einfache Sprache und Leicht Lesen sind Initiativen, Vorschläge und Regelwerke, um Menschen mit Behinderungen – insbesondere mit kognitiven – Zugang und Teilhabe am Leben zu ermöglichen. Das Buch Leicht Lesen – Der Schlüssel zur Welt ist eine umfassende Standortbestimmung zum Thema und bringt den Wandel in der Sicht auf Behinderung auf den Punkt: „Zuerst soll der Mensch in seiner Gesamtheit gesehen werden und erst an zweiter Stelle die kognitive Einschränkung.“ In einer europäischen Kooperation entstand weiters der Leitfaden Information für alle – Europäische Regeln, wie man Information leicht lesbar und verständlich macht. Wie Nachrichten in einfacher Sprache aufbereitet werden, zeigt sich am stets aktuellen Informationsangebot der Austria Presse Agentur (APA) unter Top Easy.

Gehörlose Menschen verwenden die Gebärdensprache. Für eine barrierefreie Kommunikation mit hörenden Menschen ist daher eine Gebärdensprachdolmetschung erforderlich.

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weiterführende Links

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